Musik und Literatur begleiten mich intensiv und nachhaltig seit meinem 11. Lebensjahr. Dafür bin ich meinen Eltern zutiefst dankbar.
Ich spiele Cello, das tollste und vielseitigste aller Instrumente.
Das Improvisieren ermöglicht
mir seit dem Jahr 2007, sämtliche Klangräume meines Cellos zu
offenbaren. Gerne erfinde ich meine eigenen Melodien und liebe es auch,
mit anderen Musiker/inne/n gemeinsam zu improvisieren - aufeinander
hören, miteinander klingen...
Zu Ausstellungen mit Fotografien, Skulpturen oder Gemälden
korrespondiere ich
am liebsten mit den Werken - so entstehen ganz individuelle
Klangteppiche, die Ausstellungsbesucher/innen einladen, sich davon
tragen zu lassen.
Zu Geburtstagsfeiern oder auf Beisetzungen spiele ich aber auch Chansons, klassische Cellostücke oder improvisiere zu einem Thema Ihrer
Wahl.
2006/2007 belegte ich einen Lyrik-Fernstudiengang an der Gedichtebibliothek Gräfelfing und veröffentlichte 2009 meinen ersten Gedichtband "meine labyrinthe". Der nächste Band erschien 2011 im Geest-Verlag, Vechta: "funkenspuren". Ich entwickelte zu mehreren Gedichten auch eigene Cellostücke und gestalte seit 2007 jährlich wechselnde musikalisch-lyrische Programme. Einen besonderen Schwerpunkt meiner lyrischen Arbeit sehe ich im Schreiben zu Fotografien, Bildern, Gemälden und Skulpturen. Dabei trete ich quasi in einen Dialog mit dem Werk oder dem Künstler, der es schuf.
Sind Sie interessiert an diesem Teil meiner Arbeit? Wünschen Sie sich ein Gedicht oder ein Konzert?
Dann rufen Sie mich einfach an: 0173-9635215!
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Samstag, 11. Mai, 20 Uhr
szenische Krimilesung
mit Live-Musik
zu köstlichem Menue
bei "Bio-Lüske" in Berlin-Lichterfelde/West, Drakestraße 50,
wurde
es wieder aufregend lecker: Sasha Halm und ich lasen Kurzkrimis
verschiedener Autor_inn_en, begleitet von meiner Cellomusik. Passend
dazu servierte das Bio-Lüske-Küchenteam ein blutrünstiges Menue vom
Feinsten...
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Montag, 22. April, 19 Uhr
in der Galerie FANTOM e.V., Hektorstraße 9-10 in Berlin-Charlottenburg,
ganz nah am Ku'damm
Buchpräsentation und Lesung mit Cellomusik
genauere Informationen HIER
Eintritt: frei
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S. Thiel aus Garmisch-Patenkirchen über den neuen Kalender: "Die Bilder sind wirklich klasse, aber was wären sie ohne diese
Lyrik. Erst zusammen bewirken sie etwas Besonderes! So also ein
richtiges Kunstwerk. Ich freute mich schon 2012 nicht nur jeden Monat,
sondern bei jedem Zur-Tür-Hereinkommen, denn er hängt bei mir gleich
neben der Eingangstür. Herzlichen Dank für so viel Freude!"
Die Auflage ist auf 100 Stück limitiert, bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Steffen Rothammel (www.radix-art.com) oder an Ludwig Norz vom Verlag C&N (fantomonline.wordpress.com)
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szenische Lesung mit Live-Musik
(mit Sasha Halm und Julia de Boor)
Am Samstag, 3. November bei "Bio-Lüske" in Berlin-Lichterfelde, Drakestraße 50, war es spannend und lecker:
Wir
lasen Auszüge aus Jakob Arjounis Berlin-Krimi "Der heilige Eddy",
begleitet von meiner Cellomusik. Passend dazu servierte das
Bio-Lüske-Küchenteam ein Menue vom Feinsten...
***Am
Samstag, 9. Juni 2012, hatte ich die Ehre, beim Kriegskindertreffen in
Klekken (Norwegen), meine musikalische Lesung "kindheitstraum(a)" zu
geben. Dafür wurden 20 der Gedichte während der Lesung in Kombination
mit den Portraitaufnahmen des Einar Bangsund an die Wand projeziert. Ich
bin sehr dankbar für diese Einladung vom Verband Norwegischer
Kriegskinder und für all die bewegenden Begegnungen mit Betroffenen.
***Hier sehen Sie Fotos der lyrischen Lesung am Donnerstag, 17. Mai 2012 im Rahmen des Literaturfestes beim Geest-Verlag in Vechta-Langförden (Niedersachsen):
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Ich freue mich über den 2. Platz beim Valentins-Wettbewerb 2012 der Berliner Malerin Sara Horwath mit meinem Gedicht "von ganzem herzen" - verfasst zu diesem Gemälde:
http://www.sara-h.com/2012/02/07/wettbewerb-competition/
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Im Oktober 2011 in Dresden: mein Gedicht "ach bitte" auf 13.000 Lesefuttertüten! Welche Freude!! Danke an das Team von LESEFUTTER! ***
Außerdem
freue ich mich sehr, dass eines meiner Gedichte im Jahr 2011 von der
Jury des Wettbewerbs Deutsch sprachiger Gedichte wieder unter die besten
100 gewählt wurde! Hier alle --> Preisträger/innen 2011
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Hier ein Mitschnitt aus dem Improvisationskonzert von Klara Li, Mauro Basilio, Frank Zimmermann und mir Anfang 2011 im FINCAN, Altenbraker Straße 26/Ecke Nogatstraße:
Meine Lieblingsmusikpartner/innen, mit denen ich jeweils in sehr eigenen Stilen musiziere sindKlara Li mit ihrer unglaublich reichhaltigen Stimme und den wandelnden Wassergläsern, stets improvisierend; Gosia Winter- die ich gerne bei ihrer eigenen Musik (Gitarre und Gesang) in Avantgarde-Jazz-Art begleite.
In eine ganz andere Musikrichtung - Soul, Blues, Reggae u.a. - entwickelte sich die Zusammenarbeit mit Anter Blackbird, der als Saxophonist und Gitarrist in Berlin "seine Musik lebte". Wir arbeiteten als Duo gemeinsam unter dem Namen "ten strings".
(c) typografic Andreas Fack
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Zu einem sehr bewegenden Puppentheaterstück über das Thema Tod und Beerdigung/Rituale hatte ich 2011 die Freude, die Produktion von Sasha Halm mit der wunderbaren Puppenspielerin Saskia Thomas begleiten zu dürfen und eigene Cellomusik dazu zu entwickeln:
kindheitstraum(a) - lyrische lesung mit cellomusik (über Lebensbornkinder)*** erfolgreiche Premiere des neuen Lyrikprogrammes am 22. Oktober in der Galerie Fantom e.V. in Anwesenheit des Fotografen Einar Bangsund und einiger Betroffener ***
POESIEGARTEN 2011 - ein Traum wird wahr
im Schulgarten der Fichtelgebirge-Grundschule
seit Freitag, 16. September 2011, 15 Uhr...
Im Rahmen des diesjährigen Festivals "Poesiefrühling"war ich gemeinsam mit 15 anderen Teilnehmer/inne/n innerhalb einer Werkstatt für "Poesie & Spiele" daran beteiligt, neue Ideen für poetische Spiele auszutüfteln. Eine Spieledesignerin, Grafikerinnen, Pädagog/inn/en und Poet/inn/en ließen sich durch fachlich versierte Vorträge und das Ausprobieren einiger Ideen in einen Wettbewerb "verwickeln". Am Ende wurden die besten 3 Poesiespiele von einer Jury mit Geldpreisen honoriert. Unser "Poesiegarten" - Arbeitstitel: Die poetischen Vier" belegte den 2. Platz!

Die Idee einer sinnlich erfahrbaren Ernte von Buchstaben, Silben und Wörtern als Grundlage zum gemeinsamen Dichten, entwickelten meine Werkstatt-Partnerin, Yvonne Neldel (Kunstpädagogin), und ich gemeinsam soweit fort, dass wir zur Präsentation vor der Jury ein kleines Modell des "Poesiegartens" vorweisen konnten, in dem die Spieler sich auf einem ABC-Weg vorwärtswürfeln und durch vier verschiedene Areale spazierend ihr Material zum Dichten einsammeln. Die Abbildung oben gibt einen ungefähren Eindruck der vier Spielbereiche wieder und ist ein stark grafisch abstrahierte Darstellung.
Mit dem Preisgeld in Höhe von 300,- € können wir noch in diesem Jahr einen Teil der Spielausstattung finanzieren. Herzlichen Dank an das Bezirksamt Mitte von Berlin,
Bezirkskulturfonds und natürlich an Catherine Launay und Nicola Caroli vom "Poesiefrühling"!
Damit aber nicht genug. Wir fanden in der Fichtelgebirgegrundschule
Berlin-Kreuzberg, im Wrangelkiez, eine interessierte Direktorin UND im Quartiersmanagementbüro offene Ohren und erhobene Daumen für eine Finanzierung unserer Idee!. Nun wird unser Traum in Kooperation mit der Grundschule Wirklichkeit und gefördert durch den Aktionsfond des Programmes „Soziale
Stadt“ mit Mitteln der Förderpartner:
Wir freuen uns riesig über dieses positive Echo und die offenen Türen und sind schon ganz gespannt, wie die Schüler/innen ihre Buchstaben und Wortbestandteile mitgestalten und wie der Poesiegarten mit Hilfe der Eltern und Lehrer/innen an der Fichtelgebirgegrundschule Gestalt annimmt...
Zwiegespräche
Seit November 2010 biete ich als festes Programm (Dauer 100 Minuten) eine Gedenkfeier für deportierte jüdische Jugendliche an.
"Zwiegespräche"
entstand aus Anlass des 72.Jahrestages der Pogromnacht vom 9.November
1938. Ich zünde sieben Kerzen an und erinnere mit der Nennung ihrer
Namen an Menschen, die seit 1938 von den Nazis deportiert wurden. Ihr
Schicksal berührt mich. Eine achte Kerze bleibt unangezündet für alle,
deren Namen wir nicht kennen. Ich lese Gedichte von Selma
Meerbaum-Eisinger, die 18jährig im Arbeitslager elendig starb und die
bereits mit 16 Jahren so wundervolle Lyrik schrieb... Ich lese Auszüge
aus Anne Franks bekannt gewordenem Tagebuch "Aus dem Hinterhaus" und Auszüge aus Tagebuchaufzeichnungen meiner Großtante Lisa de Boor,
Mutter von Ursula de Boor. Zwischendurch spiele ich eigene Cellokompositionen frei nach Jiddischen Volksliedern und zelebriere mein persönliches Kofferpacken. Wenn Sie Interesse an einer Aufführung bei Ihnen oder in Ihrer
Nähe haben, wenn Sie einen Veranstaltungsort oder auch einen
Veranstalter kennen, an dem diese Gedenkfeier sinnvoll und gut platziert
wäre - lassen Sie es mich wissen: 0173-9635215 oder per Email.
Meine Worte
Angefangen habe ich mit dem Schreiben von Geschichten. Inzwischen fühle ich mich am wohlsten, wenn ich Worte verdichten kann.
Ich schreibe über alltägliche Situationen, wenn mich ein Buch oder ein
Bild besonders berührt, wenn ich ein Erlebnis oder eine Erfahrung weiter
verarbeiten "muss"...
Mein Gedichtband "funkenspuren" erschien Mitte März im Geest-Verlag.
Sie können "funkenspuren" in jeder Buchhandlung
bestellen, oder aber gerne auch direkt bei mir - am einfachsten per
Email: julia.deboor@freenet.de oder telefonisch unter 0173-9635215. Preis: 11 Euro.
Er enthält fünf Kapitel mit insgesamt 75 Gedichten aus dem Jahr 2008 und
zu meiner großen Freude hat meine Schwester, Frau Maria-Barbara Müller,
zur Titel- und Kapitelgestaltung sechs ihrer wunderschönen abstrakten
Acrylgemälde zur Verfügung gestellt, bzw. extra dafür gemalt.
Sonstiges
Voller
Freude erfuhr ich im Juli, dass mein Gedicht (Titel folgt noch) in diesem Jahr von der Jury der Gedichtebibliothek Gräfelfing wieder unter die 100 besten gewählt wurde. Außerdem wurde Ende März mein „liebeslied
für du“
von der Jury des Internet-Literatur-Portals www.triboox.de im
Wettbewerb zum Thema „Facetten der Liebe“ auf den ersten
Platz gewählt. Ich danke Allen, die mich in diesem Teil meiner Arbeit bisher
unterstützt und bestärkt haben.
Hier geht´s zum Interview, das triboox.de jüngst in seinem Blog veröffentlichte:
Fotos
Im Folgenden sehen Sie eine kleine Bildergalerie von meinen Lesungen.
Viel Spaß!